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#amGartenzaun #Unterhaltung #Hundstage

... Mystische Tropfen vom Hundsstern

Habt Ihr eigentlich auch schon mal von den Hundstagen gehört? Woher kommt dieser Begriff und was hat es damit auf sich?

Die Hundstage stehen traditionall für die heißestens Tage eines jeden Sommers. Diese kalendarische Wetterperiode beginnt jedes Jahr am 21. Juli und dauert bis zum 19. August. Ihren Namen verdankt sie den alten Römern und Stern Sirius, der damals in diesem Zeitfenster zusammen mit der Sonne auf- und wieder unterging. Dabei war Sirius im Sternbild des Großen Hundes -Canis Major- zu sehen.

Die Stellung der Sterne hat sich über die Jahrhunderte hinweg stetig verändert. Deshalb haben wir heute statistisch und meteorologisch meistens schon Anfang Juli die heißeste Zeit des Sommers. Auch wenn in diesem Jahr die Sonne schon im Juni einige kräftige Energiestrahlen gen Erdball sandte, so steht uns die richtig heiße Sommerzeit noch bevor.

Sehr unterhaltsam und charmant ranken sich so einige sagenumwogenen Geschichten aus aller Herren Länder um die Hundstage.

So kündigte Sirius bei den Ägyptern alljährlich das Nilhochwasser an, das den Boden überschwemmte und damit besonders fruchtbares Land hervorbrachte. Satt Haine soweit das Auge reichte, auf denen besonders ergiebige Würstchenbäume und Leckerlisträucher gedeichten. ;-)

Die philosophischen Griechen hatten flugs ihre ureigene Erklärung für die große Sommerhitze parat: Die Verschmelzung des Sonnenlichts mit dem Feure des Sirius-Sterns sei des Pudels Kern.

Arabische Astronomen wiederum zeichneten ein besonders ansprechendes Bild von der sirrenden Sommerhitze und den damit einhergehenden Fata Morganas: Diese seien nämlich der "vom Himmel tropfende Speiche des Hundsstern". Orientalen sind einfach tierisch gute Geschichtenerzähler!

Wesentlich pragmatischer sehen es die Rassen bis zum heutigen Tage. Das von Caniculares abgeleitete Wort "Kanikuly" steht im russischen Sprachgebrauch schlicht und ergreifend für die Sommerferien. Also Pfoten hoch und ab in den Urlaub- ist schließlich das Beste, was man bei so einer Affenhitze tun kann.

Ich habe für Euch auch einige interessante Bauernregeln rund um die Hundstage im Netz gefunden:

Hundstage heiß, Winter lang und weiß. Schön wär`s ja...

Hundstage heiß und schwül, braucht der Bauer Hände viel.

Was die Hundstage gießen, muss die Traube büßen (Weinliebhaber drücken die Daumen).

Hundstage hell und klar, zeigen ein gutes Jahr (2021).

Bald schon beginnt der Juli und die kalendarischen Hundstage 2021 sind nicht mehr weit. Wir können gespannt sein, ob an der ein oder anderen Bauernregel tatsächlich etwas dran ist. Auf alle Fälle freuen wir uns auf den lang ersehten Sommer nach Corona mit kühlen Getränken und einem erfrischendem Bad im Meer oder Baggersee. Für unsere Hunde ist die enorme Hitze oft eine besondere Herausforderung. Heißen Asphalt meidend, dösen sie dann lieber im Schatten und freuen sich über ausreichend bereitgestellte Wasserkaltschalen.

#amGartenzaun #Info #Eichenprozessionsspinner

Auf Emmas Nasenschwamm thront eine riesige Blase, die ihr ein skurril verschrobenes Aussehen beschert und sehr schmerzhaft zu sein scheint. Wenig später öffnet sich die Hautblase und das rohe Fleisch kommt zum Vorschein. Begleitsymptome der massiven Hautläsion sind Müdigkeit und Lethargie. Verursacher war vermutlich die Raupe des Eichen-Prozessionsspinners, er aufgrund des Klimawandels in Mitteleuropa und damit auch in Deutschland auf dem Vormarsch ist.

Im letzten Entwicklungsstadium haben wir es mit einem unscheinbaren, graubraunen Falter zu tun. Die eigentliche Gefahr geht aber von den zahlreichen Brennhaaren seiner gelb-schwarzen bis braun-schwarzen Raupe aus, die für die Gesundheit von Mensch und Tier sehr unangenehm, teilweise sogar gefährlich werden können. Brechen die Haare, wird das Nesselgift Thaumetopoein freigesetzt, das massive Hautirritationen verursachen und in den Atemwegen zu Asthmaanfällen führen kann.

April bis Juni sind die für Hund und Mensch besonders kritischen Monate, in denen die geselligen Raupen heranwachsen und ihre Brennhaare ausbilden. Im fortgeschrittenen Larvenstadium gehen die Tiere in bis zu 10 Metern langen ‚Prozessionen’ mit bis zu 30 Exemplaren auf Nahrungssuche und fressen auf ihrem Weg ganze Bäume kahl- wie ihr Name schon vermuten lässt bevorzugen sie Eichen. Auf ihrem Weg von Baum zu Baum überqueren Prozessionen auch Wege und Straßen, weswegen es schon zu Sperrungen von ganzen Autobahnabschnitten oder vorübergehenden Schließungen von Schulen kam.

Ab Mitte Juni erfolgt die Verpuppung, in der sich die einzelnen Raupen in ihren Kokons wabenartig zusammen spinnen und die typischen, bis zu einem Meter langen Gespinstnester an Baumstämmen und in Astgabelungen bilden. Vom Aussehen her sind die Nester des Prozessionsspinners gut von denen der harmlosen Gespinstmotte zu unterscheiden, die die Bäume oder Büsche mit filigranen, weißen Schleiern überzieht.

Nach dem Schlüpfen des Falters bleiben die Gespinstnester mit Hautteilen und Raupenkot erhalten. Ob am Baum oder auf dem Boden, verlieren die darin befindlichen Brennhaare mit ihren Widerhaken auch nach Jahren ihre gefährliche Wirkung nicht.

Erste Hilfe-Maßnahmen? Betroffene Stellen gründlich, aber vorsichtig mit reichlich kühlem Wasser abwaschen und dabei zum Schutz am besten Einmalhandschuhe tragen. Dein Hund zeigt typische Anzeichen wie Hautirritationen am Schnüffeldetektor oder ist auffällig durch ungewöhnlich lethargisches Verhalten? -Ab zum Tierarzt Deines Vertrauens, der die betroffenen Stellen medizinisch versorgen und Deinem Vierbeiner Ruhe und Erholung verordnen wird.

Was tun bei Sichtung von Nestern? Städte und Gemeinden raten dringend dazu, sich von befallenen Bäumen und damit von den bedrohlichen Nestteilen und Brennhaaren fern zu halten und umgehend das örtliche Ordnungs- oder Forstamt zu informieren. Sowohl die am Baum fest haftenden als auch heruntergefallene Nester werden dann mechanisch und sicher von Fachfirmen entsorgt.

Passt gut auf Euch und Eure Vierbeiner auf und genießt den lang ersehnten Frühling.

Fotoquelle: https://flic.kr/p/27v2PVd

#amGartenzaun #Lernen #Hundewissen

WAU!Wissen

Die kleine GROßE Hundewelt hat jeden Tag so viel Spannendes zu bieten und unsere faszinierenden Fellnasen versetzen uns regelmäßig wieder in Erstaunen. Deshalb heute meine ganz persönliche Top Ten an WAU!Wissen, kurz und knackig für Euch zusammengestellt.

(1) Individualdistanz ist ein verhaltensbiologischer Begriff, der -frei nach Wikipedia- die Entfernung zu anderen Individuen beschreibt, die noch ohne Ausweich- oder Angriffsreaktion geduldet wird. Wir Menschen brauchen in Abhängigkeit von Geschlecht, Sympathie, Bekanntheitsgrad mindestens 50 cm, um uns wohl zu fühlen. Bei Hunden liegt die Wohlfühldistanz bei 3,5 bis 4 Metern! Managementmaßnahmen wie Abstandhalten und Bogenlaufen können im Alltag demnach absolut sinnvoll sein.

(2) Das Gesichtsfeld ist der Bereich, in dem man seine Umwelt erkennt, ohne den Kopf oder die Augen zu bewegen. Das Gesichtsfeld des Menschen umfasst einen Winkel von ca. 200°. Der Hund nimmt seine Umwelt bis 240° und damit noch ein gutes Stück hinter sich wahr, ohne seinen Kopf dabei drehen zu müssen. Macht doch bei passender Gelegenheit mit Eurem Vierbeiner mal einen kommunikativen „Tierversuch“.

(3) Gähnen drückt Müdigkeit aus. Die Verhaltensforscherin Turid Rugaas hat das Gähnen bei Hunden aber auch als Calming Signal, als eines von ungefähr 30 unterschiedlichen Beschwichtigungssignalen identifiziert. Diese leisen Signale werden lange vor den lauten Verhaltensweisen gezeigt. Sie dienen in der Hundewelt als weiße Fahne, sollen das Gegenüber milde stimmen und manchmal beruhigt sich die Fellnase durch beherztes Gähnen auch selbst.

(4) Die Allostatische Last auf der täglichen Gassirunde und im Training unbedingt beachten. Was am Anfang noch gut geht, ist spätestens nach einer Stunde einfach völlig „durch“. Unendlich viele Eindrücke prasseln auf den Hund ein, die Konzentration lässt nach, Müdigkeit stellt sich ein. Das Fass füllt sich und es kommt der Punkt, an dem Verhalten kippen kann in eine Richtung, die uns nicht gefällt. Sinnvoll ist es also, den gemeinsamen Spaziergang oder die Übungsstunde schon ein gutes Stück vorher mit einem positiven Abschluss zu beenden.

(5) Augentiere vs. Nasentiere: Wir Menschen sind Augentiere und erleben unsere Welt gerne visuell und taktil (=> Schauen mit den Händen 😉). Hunde nehmen ihre Welt primär über die Nase wahr und kommunizieren lieber körpersprachlich. Tipp: Wenn ein fremder Hund zum Schnüffeln am eigenen Hosenbein kommt, widerstehe man der Versuchung, ihm auf den Kopf zu tätscheln- er wird es uns danken.

(6) Das Farbensehen ist über die beiden angelegten Zapfentypen beim Hund auf gelb, blau und Grauschattierungen beschränkt. Spielzeug oder Markierstäbe im Dummytraining werden dadurch am besten in den Farben gelb und/oder blau bzw. in schwarz-weiß Kontrasten erkannt.

(7) Generalisierung & Verknüpfung: Hunde generalisieren schlecht, d. h. sie lernen abhängig von Ort, Zeit und Umständen. Was morgens im Wohnzimmer auf dem plüschigen Teppich wunderbar klappte, funktioniert nachmittags auf der grünen Wiese gar nicht mehr. Bis ein Hund ein Signal wirklich kennt oder eine Übung zuverlässig ausführt, bedarf es hunderte(!) von Wiederholungen. Wiederum verknüpfen Hunde unglaublich schnell. Das können wir im Training wunderbar nutzen (Click, zuverlässige Belohnung => Lernen über Motivation), es funktioniert aber leider auch im Negativen (Stromschlag an der Kuhweide=> Kühe sind richtig doof).

(8) Schwanzwedeln - Mensch, wie der sich freut! Hunde bewegen ihren Schwanz aber nicht nur aus Freude, sondern auch bei Aufregung oder Anspannung, aus Sorge oder Verlegenheit oder als Beschwichtigungssignal. Am schönsten ist eigentlich der „Propellerschwanz“, der im Galopp losgelöst und übermütig über der Rückenlinie geschwungen wird wie eine Ritterflagge. Also immer Frequenz und Amplitude anschauen sowie den Kontext und gesamten Hundeausdruck berücksichtigen.

(9) Räumlich riechen & Gerüche schmecken: Dazu findet Ihr weiter unten einen eigenen Artikel. Hunde können tatsächlich bis zu 24 Stunden alte Spuren in die Richtung nachverfolgen, in der sie abgelaufen wurden. Durch das Jakob`sche Organ am Gaumensegel kann der Hund Gerüche schmecken. Beim Rüden gut zu hören und sehen, wenn er intensiv schnatternd den Urinfleck einer läufigen Hündin beschnüffelt.

(10) Hunde & Nasenpopel. Ok, ein nicht ganz so appetitliches, dafür aber umso spannenderes Thema. Warum haben unsere Couchcaniden keine? Ganz einfach, weil sie Feuchtnasentiere sind und sich daher diese Absonderungen nicht bilden. Dafür haben sie aber auch einen erhöhten Wasserbedarf, z. B. bei Hitze oder nach intensiver Schnüffelarbeit.

#amGartenzaun #Info #Ernährung #Hundefutter

Der 5-Punkte-FUTTERCHECK - für (D)einen gesunden Hund

Selbstverständlich lieben wir unsere Vierbeiner. Gerade deshalb sollten wir uns die Zeit nehmen, uns einmal mit artgerechter und gesunder Ernährung unserer Tiere zu beschäftigen. Im Rahmen meines Studiums der Hundewissenschaften habe ich das getan und seitdem geht Hundeliebe für mich ganz klar auch durch den Magen.

Was mir bei meiner Recherche zu diesem Thema alles unterkam, war aufschlussreich und… schockierend. Klanghafte Namen von Futtermittelherstellern oder Deklarationen auf dem Etikett täuschen nämlich häufig über unappetitliche Fakten hinweg. Im Ergebnis ist im Hundefutter oft alles Mögliche drin ist, wovon der Hund im besten Fall nichts hat. Über Jahre hinweg entstehen dann über falsche Ernährung Krankheiten oder Allergien und die braucht weder der Hund noch sein Mensch.

Hier geht`s zum 5-Punkte-FUTTERCHECK=>

Das Etikett und die unterschiedlichen Deklarationsarten. Grundsätzlich gilt: Was ganz oben steht, ist anteilig am meisten enthalten, alles Weitere wird in absteigender Reihenfolge aufgeführt.

Bei der versteckten oder halboffenen Deklaration kannst Du nur über die Reihenfolge der aufgeführten Futtermittelbestandteile oder Inhaltsstoffgruppen Vermutungen anstellen. Beides gewollt intransparent und daher kein Qualitätsmerkmal!

Entscheide Dich daher für ein Hundefutter, das sich bereits durch eine offene Deklaration und damit prozentuale Angaben über Bestandteile qualifiziert. Optimal ist dabei, wenn „Fleisch“ und/oder „Innereien“ an erster Stelle stehen und in etwa über nachfolgendes Verhältnis ein natürliches Beutetier nachempfunden wird: 70% Fleisch, 30% Gemüse/Früchte/Kräuter/Kohlenhydrate. Viel mehr braucht es nicht. Übrigens ist es irreführend, aber legal, wenn auf der Tüte Deines Trockenfutters vorne groß „60% Fleisch“ darauf steht, de facto aber nur noch 6% drin ist (hängt mit der Trocknung zusammen).

1. Die Inhaltsstoffe auf Deinem Etikett sind offen deklariert und „Fleisch“ steht an 1. Stelle, optimalerweise mit dem Vermerk „in Lebensmittelqualität. Hinter der klanghaften Formulierung „Huhn“ oder „Rind“ steckt kein wertiges Muskelfleisch, sondern billige tierische Nebenprodukte = tierische Abfallprodukte.

2. Wenn „Tierische Nebenprodukte“, dann in Form von hochwertigen Innereien wie Leber, Lunge, Mägen, Herzen. Wer gute Zutaten verarbeitet, wird diese auch so benennen. Ansonsten handelt es sich wohl eher um tierische, für den Hund unverwertbaren Müll wie Federn, Schnäbel, Hufe, Borsten.

3. Weitere Abfallprodukte kommen als „Pflanzliche Nebenprodukte“ daher und sind schlichtweg wertlose Füllstoffe wie Stiele, Erdnussschalen, Stroh, Holz (Lignine, Lignozellulose). Selbsterklärend, dass die nichts im Tierfutter zu suchen haben.

4. Getreide, Zucker und Milch gehören -auch in umschriebener Form- auch nicht in Tiernahrung.

Gebiss sowie Magen-Darm-Trakt des Hundes sind die eines Fleischfressers und nicht auf die Verdauung von größeren Mengen Getreide eingestellt. Zucker wird gerne als „Teaser“ zugemischt und dient als billiger Energielieferant und Konservierungsmittel. Hunde stehen zwar drauf („Er frisst sein Futter so gerne“), jedoch ist Zucker -auch als Saccharide, Melasse, Rübenschnitze aufgeführt- gefundenes Fressen für „schlechte Bakterien“ in Maul und Darm. Milch: Hunde sind laktoseintolerant und der Genuss von Milchzucker kann zu Gasentwicklung und Bauchschmerzen führen.

5. Ein stolzer Preis ist kein Garant für gutes Futter, aber Qualität hat ihren Preis. Mal langsam Durchdenken: Was zahlst Du bei einem Metzger für ein Kilo gutes Fleisch? Was kann in einer 800g-Dose Haustierfutter tatsächlich drin sein, wenn diese 2,49€ kostet? Außerdem solltest Du die Kosten für Futter tatsächlich vergleichbar zu machen, indem Du den Tagesbedarf über das Körpergewicht Deines Hundes errechnest.

Wer sich intensiv mit dem Thema Tierernährung beschäftigt hat, wird zu dem Ergebnis kommen, dass Trockenfutter grundsätzlich die schlechtere Fütterungsvariante ist. Stichworte wie Magendrehung, Dehydration, Allergien, Fehlversorgung mit Vitaminen, Harnsteinbildung und die Futtermilbenproblematik reißen die mit Trockenfütterung einhergehende Problematik nur an, sprechen aber für sich.

Natürlich artgerecht für die Tiergesundheit

Es gab für mich also viele gute Gründe, einen verlässlichen Partner für ausgewogene Hundenahrung in das Angebot von www.hashtaghund.de aufzunehmen. Gesunde Tiernahrung als Feuchtfutter aus Deutschland, 100% Nature in Lebensmittelqualität und ohne künstliche Zusatzstoffe. Überzeuge Dich und beobachte auch Du die positiven Veränderungen an Deinem Hund durch eine ausgewogene und gesunde Fütterung. Im Abo erhästst Du 10% Rabatt und Deine bestellte Futterration wird Dir zuverlässig und bequem nach Hause geliefert.

Hast du Fragen? -Schreibe oder rufe mich an, ich bin gerne für Dich da. Kommst Du aus Wiesloch oder Umgebung? -Dann lade ich Deine Fellnase gerne mal zum Essen ein.

#amGartenzaun #Unterhaltung #Ostern

HAPPY EASTER, dog community!

Thema Enrichment für Zwei- und Vierbeiner am Karfreitag: So kunterbunt wie die "Willibalds" aus Paracord werden unsere Ostereier, die wir heute noch färben wollen. Dann noch eine kleine Leckerli-Such-Runde mit Emma im Garten bei tollem Sonnenschein...

FROHE OSTERN, liebe Hundemenschen!

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#kotbeutel #poopbag #happydog

#amGartenzaun #Unterhaltung #Aktionstag

♥#♥ Gassi-gehen-Tag ♥#♥

Heute ist der 22. Februar! Da mag der ein oder andere spontan denken “Und weiter?”. Aber hey... heute ist internationaler Gassi-gehen-Tag! Und wer hat’s erfunden? Die Amerikaner mit ihrem Walking-the-dog-day, munkelt man, aber Genaues weiß Mensch nicht.

Wie auch immer, verspricht das Wetter an diesem 22. Februar trocken und sonnig zu werden. Tut Euch also was Gutes, schnappt Eure Hunde und raus auf die Piste. Folgende mega Gewinne sind in der Verlosung:

#Bewegung an der frischen Luft im Sonnenlicht macht glücklich und hält Hunde(menschen) fit und gesund.

#Sozialkontakte zu anderen Zwei- und Vierbeinern tun einfach gut- besonders in Zeiten wie diesen.

#Draußenzeit: Die bewusst verbrachte Draußenzeit polstert das gemeinsame Beziehungskonto auf.

#Spaß, Spiel und gemeinsames Training in Stadt und Natur lässt keine Langeweile aufkommen und bringt Freude.

#Zeitunglesen: Die ausgiebige Lektüre der Nasennews hält den Schnüffler am anderen Ende der Leine geistig wach und informiert ihn über Vorkommnisse in tierischen Fachkreisen.

Apropos tierisch: Probiert doch mal ein Schweigefuxgassi und kommuniziert ausschließlich über Körpersprache- eine spannende Erfahrung. Oder Ihr lasst den Vierbeiner zur Abwechslung die Laufrichtung bestimmen? Ihr könnt einen Wurstbaum auf der Runde einbauen oder eine kleine Spiel- und Tobeinsel installieren..

Seid erfinderisch und macht zur Feier des Gassi-gehen-Tages Eure heutige Runde zu einer ganz besonderen.

#amGartenzaun #Info #Patenschaft

Jacques

Lieber schwerer Junge als leichtes Mädchen.. seit Januar 2021 hat hashtag#hund eine Patenschaft für das Charakterschlappohr übernommen.

Jacques ist ein 11-jähriger, kastrierter Weimaraner-Schweißhund-Mischling, der bereits viele Jahre liebevoll im Tierheim Koblenz versorgt wird. Vermittelbar ist er eigentlich nicht. Wir kennen ihn Pandemie bedingt leider (noch) nicht persönlich. Wenn man seine Geschichte liest, wird einmal mehr klar, dass sich Persönlichkeit aus Genetik, Umwelt und Lernen bildet. Er ist kein einfacher Hundetyp, erst recht nicht aus Sicht des Menschen, in einer zivilisierten Welt wie der unseren.

Auch wir glauben an diesen tollen Hund und daran, dass er es verdient hat, weiterhin gut umsorgt zu werden. Wir freuen uns darüber, durch unseren Beitrag sein liebevolles Personal im Koblenzer Tierheim ein kleines Stück bei Ihrer Arbeit zu unterstützen.

Ein neues Kuschelbettchen für Jacqui.. :-)

#amGartenzaun #Unterhaltung #wälzen

Doglas, die Hundeparfümerie - Roll in and freak out

Wer kennt sie nicht, die tristen Tage, an denen ein zarter Hauch edlen Parfums die Haut wie ein Juwel schmückt. Geheimnisvoll eingehüllt in eine bezaubernde Duftkreation fühlt man sich augenblicklich olfaktorisch hinreißend und magisch anziehend.

Matthias sieht das Unheil nahen. Sein Goldiemädchen Ella schnuppert verzückt an einem auserwählten, dem Grasbüschel schlechthin. Flugs schätzt er die Entfernung zwischen sich und seiner Fellnase ab und kommt zu dem Ergebnis, dass die zurückzulegende Strecke und sein Fitnesslevel in einem ungünstigen Verhältnis zueinanderstehen. Ella hat ihn währenddessen schnüffelnd aus dem Augenwinkel beobachtet und ist siegessicher zum gleichen Ergebnis gekommen. Noch zwei elegante Drehungen um die eigene Achse und schon wirft sie sich mit Wonne in die eingehend geprüfte und für unwiderstehlich befundene, schwarzgrüne Komposition.

„Bitte lass es tote Feldmaus oder Ähnliches in gedörrtem Zustand sein“, sendet Matthias ein Stoßgebet gen Himmel und erinnert sich mit Grauen an das letzte geruchsintensive Vorkommnis dieser Art. Das war -jedenfalls aus seiner Sicht- kein Duft, der die Schönheit des Lebens feierte.

Zögerlich und in einem Tempo, das seinen inneren Konflikt zwischen Neugier und Abscheu widerspiegelt, nähert er sich der caniden Wellnessveranstaltung. Sich auf dem Rücken räkelnd, kann er schon das Weiß in Ellas Augen erkennen, während die Erdanziehungskraft ihre Zähne wie grinsend unter der Goldieschnuddelschnauze freigibt. Eigentlich ein komischer Anblick, wäre da nicht der natürliche Impuls, ihr die penetrant stinkenden Pelzpracht über die süßen Schlappohren zu ziehen.

An der Wellnessoase angekommen, muss Matthias` menschlicher Riechkolben resigniert feststellen, dass er es hier mit einem ausgesuchten Duft hündischer Eleganz zu tun hat: Quasi anmutig, charmant und verführerisch zugleich mit dem besonderen Wau-Effekt. Aus Menschensicht kann beim besten Willen keine Rede von Nuance oder elegantem Hauch im Abgang sein.

„Fertig!“, scheint Ellachen strahlend zu rufen und Matthias kann nun mit der Trägerin der charakterstarken Note seinen Spaziergang durch unberührte Natur fortsetzen. Sein ausgehfein duftender Vierbeiner trabt glückselig beschwingt und mit hoch erhobenem Schwanz vor ihm auf dem Waldweg. Ellas kleine GROßE Hundewelt ist in Ordnung.

Derweil geht er gedanklich die Optionen durch, wie er die nächste halbe Stunde Körperkontakt tunlichst vermeidet und Madame später ohne Kollateralschäden durch den Hausflur hindurch in die Dusche befördert. Schon werden die beiden von Fliegenschwärmen umkreist und in surrenden Wolkenformationen zum heimatlichen Revier geleitet.

Lachend vertreibt Matthias mit den Armen das Fliegengeschmeiß und stellt mal wieder fest, dass sich über Geschmacks- bzw. Geruchsetikette eindeutig nicht streiten lässt. Es bleibt auf alle Fälle festzuhalten, dass ein aus der Doglas Hundeparfümerie mit Finesse und magischer Tiefe gekennzeichnetes Dufterlebnis doch ein sehr besonderes ist.

#amGartenzaun #Lernen #Hundenase #schnüffeln

Manchmal ist es mit unseren Superschnüfflern zum Aus-der-Haut-fahren. In der Menschenwelt steht der nächste Termin an und der Geruchsdetektor am anderen Ende der Leine verweilt gefühlte Ewigkeiten an jedem Grashalm zum intensiven Beschnuppern.

Immer wieder liest man von den grandiosen Leistungen, zu denen Vertreter unserer Nasentiere -auch Makrosmatiker genannt- fähig sind. Für sie ist es kein Problem, Beute über Kilometer hinweg zu wittern, fingernagelgroße Speicherkarten in Koffern zu finden oder Krankheiten treffsicher zu identifizieren. Aber wie machen sie das?

Allein in Zahlen ausgedrückt, sind die anatomischen Anlagen unserer Haushunde mehr als außergewöhnlich: Die gefältelte Riechschleimhaut ist an die 40mal größer als die des Menschen. Bei den darauf sitzenden Riechzellen hat der Vierbeiner ebenfalls die Nase vorne- 125 Mio. gegenüber 5 Mio. beim Menschen. Mit Blick auf die Profiliga, überraschen Rassen wie der Labrador Retriever, der Schäferhund oder auch der Beagle mit 225 Mio. Zellen. Absoluter Spitzenreiter in dieser elitären Schnüffelrunde ist jedoch der Bluthund, der mit unglaublichen 300 Mio. Zellrezeptoren aufwarten kann.

Beim intensiven Schnüffeln atmet der Hund stoßweise bis zu 300mal pro Minute. So werden die Duftmoleküle an den tief oben in der Nase sitzenden Riechzellen vorbeigespült. Durch die Fähigkeit, mit den Nasenlöchern unabhängig voneinander, also quasi dreidimensional zu riechen, sind die Superschnüffler in der Lage, bis zu 24 Stunden alte Spuren zuverlässig zu identifizieren und zu verfolgen.

Schwellkörper in der Nasenanatomie ermöglichen den ständigen Switch von Atmen zu Schnüffeln. Dabei spielt das am Hundegaumen angelegte, voll ausgebildete Vomeronasale oder Jacobsonsche Organ eine wichtige Rolle (beim Menschen angelegt, jedoch noch der Geburt zurückgebildet). Durch Erhöhung der Atemfrequenz werden die Luftströme mit den Geruchsmolekülen gezielt an dem Jacobsonschen Organ vorbei bewegt. Dabei entstehen häufig prägnante Schnüffelgeräusche, wie Du sie bei Deinem Vierbeiner sicher auch schon einmal gehört hast.

Der durch Erik Zimen geprägte Begriff des „Klapperns“ beschreibt das Geräusch, wenn Rüden den Urin einer läufigen Artgenossin intensiv beschnüffeln und dabei die Zähne aufeinanderschlagen. Oft wird dieses Verhalten auch kombiniert mit dem Belecken der von der Hündin zuvor markierten Stellen. Durch dieses komplexe anatomische und physiologische Zusammenspiel vermutet man, dass unsere Hunde Gerüche eben nicht nur (räumlich) riechen, sondern auch schmecken können.

So ist und bleibt das wichtigste Sinnesorgan des Haushundes seine hervorragende Nase, mit der er sich an Gerüchen orientiert und in seiner Welt zurechtfindet. Die Supernase kann nicht anders als schnüffeln- es liegt in ihren Genen und an diesem grandiosen Riechkolben.

Habt daher Verständnis, wenn es beim nächsten Grasbüschel oder der Laterne am Wegesrand mal wieder länger dauert und das „Do not disturb“-Schildchen sinnbildlich an der Wedelantenne hängt.

#amGartenzaun #Unterhaltung #RhodesianRidgeback

Mein Name ist Simba und ich bin ein Bär von einem Löwenjäger. Man kennt mich als ungestümen Typen, dessen stattlicher Körper vom Hundegott mit eleganten Muskelpaketen ausgestattet wurde. Es liegt mir jedoch fern, bei jeder Kleinigkeit die Ärmel hochzukrempeln, denn mein mächtiger Charakterkopf mit dunkler Maske beherbergt ein pfiffiges Köpfchen und vermittelt Autorität. Manchmal verweile ich in exponierter Lage, sehe souverän in die Ferne und überblicke mein Revier bis weit hinter die Weinberge, bis zum Horizont. Setze ich mich in Bewegung, mutet mein kraftvoll schwingender Gang wahrlich majestätisch an. Unverkennbar auch meine sonore Stimme, die in ihrer bellenden Rauheit an die heiße Afrikanischen Savanne erinnert. Ich erhebe sie im Übrigen nur, um für die nötige Ruhe und Ordnung zu sorgen oder um leidige Diskussionen ein für alle mal zu beenden.

Eine meiner Kernkompetenzen -sagt man mir nach- ist mein ausgeprägtes Durchsetzungsvermögen. Selbstverständlich beherrsche ich ebenfalls die Königsdisziplin: Das mit Schnelligkeit gepaarte, intelligente Handeln. Ich weiß nun einmal, dass man seine Ziele nicht immer mit eiserner Faust erreicht und dass aus manch herausfordernder Situation mit Köpfchen einfach mehr herauszuholen ist. Gelegentlich erlaube ich mir den Spaß, Zwei- und Vierbeiner mit unerwarteten Aktionen zu überrumpeln. Die gezündeten Rauchwolken lassen förmlich große Fragezeichen über den Köpfen der Anwesenden schweben, was mir eine diebische Freude bereitet- ich bin ja so ein Schelm!

Um noch einmal auf meine Herkunft und meine Stellenbeschreibung zurück zu kommen: Schon meine Ahnen bewiesen im Südlichen Afrika großen Mut und Furchtlosigkeit bei der Jagd auf Löwen und anderes Großwild. Meine Herkunftsfamilie und ich sind wachsame Gesellen, warnen vor Gefahren und beschützen mutig Häuser und Höfe unserer Menschen. Das erfordert zweifelsohne bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, die sich ganz sicher nicht mit denen eines bürokratischen 8 to 5-Artgenossen vereinbaren lassen. Das muss unter allen Umständen berücksichtigt werden, sonst geht das mit den Zielvereinbarungen komplett in die Hose.

Ach ja, mein Markenzeichen ist übrigens der Ridge, die markant dunkle Felllinie am Rücken. Die Heiler der Menschenwelt sagen, das sei eine milde Form des Offenen Rückens und diese Auffälligkeit könne im schlimmsten Fall zu Hautinfektionen führen. Geht also bei der Zucht unserer Rasse, liebe Zweibeiner, mit Bedacht und Verantwortung vor, auf dass wir auch bei der nächsten Jagd noch kraftvoll zubeißen können (das war ein Scherz!). Bei wohlwollender und konsequenter Führung sind wir wirklich prima Gefährten, die mit ihren Menschen durch dick und dünn gehen. Ganz gemäß dem Motto “Vertrauen ist Mut und Treue ist Kraft” von der, die mit dem gespitzten Stock auf Papier zaubert (in der Menschenwelt bekannt als Marie von Ebner-Eschenbach). In diesem Sinne, bis bald und mutige Grüße aus dem Deutschen Winter. Euer Simba Löwenjäger

#amGartenzaun #Lernen #Schlecken #LickiMats®

Hunde lecken und schlecken für ihr Leben gerne. Lecken wirkt beruhigend, beschäftigt artgerecht und nimmt den Fokus von Angst und Aufregung. Und es macht glücklich.

Schon Welpen belecken die Schnauze ihrer Mutter und erwachsene Hunde zeigen dieses Verhalten bei Artgenossen, was man als (liebevoll) unterwürfiges Verhalten werten kann. Mit der Zunge über die eigene Schnauze lecken wird häufig in Situationen gezeigt, in denen der Hund sich selbst beruhigen oder sein Gegenüber -Hund wie Mensch- beschwichtigen möchte (Calming Signal nach Turid Rugaad). Nach dem Motto „Heile, heile Segen..“ werden auch Wunden -oftmals zum Leidwesen des Hundebesitzers- gerne und eifrig beleckt.

Das gesunde, genussvolle Schlecken ist ein Element aus dem Funktionskreis hundischem Komfortverhaltens und erfüllt, wie beschrieben, verschiedene wichtige Funktionen. Naheliegend, sich dieses Verhalten gezielt für das Entspannungstraining zunutze zu machen.

Eines meiner Lieblingstools zum Schlecken, Beschäftigen und Entspannen meiner Fellnase ist die LickiMat® in ihren verschiedenen Ausführungen, Formen und bunten Farben. Die LickiMat®-Familie wurde von Tierärzten für Hunde und Katzen entwickelt und besteht aus recycelbarem, thermoplastischem Kautschuk (TPR Thermo Plastic Rubber). Dadurch ist sie lebensmittelecht -für Eure Hunde also unbedenklich-, umweltfreundlich und recycelbar.

Die vielseitige Matte kommt in verschiedenen Bereichen und schwierigen Situationen zum Einsatz, denn sie ist:

• Ideales Hilfsmittel zur Vorbeugung gegen Trennungsangst

• Beruhigend bei Besuch

• Unterstützung für einen entspannten Restaurantbesuch

• Euer kleines Helferlein bei Tierarzt oder Hundefriseur

• Überbrückung bei Untersuchungen oder Behandlungen

• Stressreduzierend bei der Körperpflege; die LickiMat® „Splash“ saugt sich sogar an Badezimmerkacheln fest und relaxt beim Duschen

Kreative Rezepte für Beläge und Aufstriche findet Ihr direkt in der Facebookgruppe des australischen Herstellers. Die Matten dürfen ins Tiefkühlfach, in die Mikrowelle und vertragen auch einen Waschgang in der Geschirrspülmaschine (vorzuziehen ist die Reinigung von Hand).

LickiMats® now available im Onlineshop!

#amGartenzaun #Unterhaltung #Enrichment

Die Uhren wurden gerade wieder zurückgestellt, die Tage werden kürzer und das Wetter misseliger. Es naht also die perfekte Jahreszeit, unsere Hunde vermehrt im Haus sinnvoll und artgerecht zu beschäftigen.

Enrichment bedeutet ja -grob umschrieben- die selbstbestimmte, artgerechte Beschäftigung unserer Fellnasen. Wir bieten ihnen also etwas an, das im guten Yogi-Sinne Körper, Geist und Vierbeinerseele fördert.

Als willkommene Abwechslung für Emma habe ich mich heute für ein kulinarisches Hundebuffet entschieden. Dafür braucht Ihr: Eine Silikonbackform oder auch eine Eiswürfelform wie ich sie auf dem Foto verwendet habe. Mit etwas Kreativität und Muse kann in wenigen Minuten belegt und geschmiert werden, was das Zeug hält. Möglichst abwechslungsreich, süß und deftig, unterschiedliche Konsistenzen und verschiedene Formen bescheren Euren Hunden wahre Explorationshochgefühle und Geschmacksexplosionen. Für dieses Buffet habe ich u. a. Babynahrung, Katzenfeuchtfutter, Kokosöl, ein Schmelzkäseröllchen, Gurkenscheiben, Karottenwürfel, Joghurt und Mandarinen in die Kuhlen gefüllt. Je nach Saison werden auch Beeren oder gefrorene Goodies immer wieder gerne genommen. Was für eine Freude, den Schleckermäulern beim Schnüffeln, Schlecken und Kauen zuzusehen! Es ist auch jedes Mal wieder spannend zu beobachten, welche Speisen bei welchem Hund besonders gut ankommen und welche er möglicherweise sogar verweigert.

Damit die Freude ungetrübt bleibt, habe ich Euch in meinem Blog übrigens an anderer Stelle Lebensmittel zusammengestellt, die für Hunde unverträglich oder gar gesundheitsschädlich sind. Also davon Pfoten weg.

Was sind die Vorlieben Eurer Hunde? Ich freue mich auf Eure Kommentare, Erfahrungen und kreative Anregungen zum Thema kulinarisches Enrichment.

#amGartenzaun #Unterhaltung

Carlitos way... Ich bin Carlo und hätte Freund Frankie es damals besser gewusst, seine Hymne hätte “I did it Carlitos way” geheißen. Wir wollen an dieser Stelle nicht kleinlich sein, letztlich hat “my way” ja auch auf mich gepasst.

Aber kommen wir auf den Hund, reden wir über mich: In biologischen Menschenjahren bin ich ein reifer Bursche, der schon 13 Lenze gesehen hat. Meines Zeichens Border Collie, trage ich meinen flauschigen Pelz markant schwarz mit großen weißen Flecken. Das ein oder andere graue Härchen blitzt aus meiner Haarpracht schon hervor, aber das wollen wir jetzt mal diskret unter den Teppich kehren. Ich habe ich mir sagen lassen, dass reife Typen in der Damenwelt sehr gefragt sind. ;-)

Manchmal, wenn mich der Hafer sticht, renne ich wie ein Jungspund über die wogenden Grashalme der Wiesen und reite das satte Grün wie ein Surfer die Wellen vor Hawaii. Dann blitzt nur noch hier und da meine stolz nach oben getragene, weiße Schwanzspitze wie eine Ritterflagge aus dem tobenden Feldermeer. Den Abend verbringe ich dann müde schnorchelnd im Körbchen, weil mich jeder Knochen schmerzt, aber das darf diskret unter uns bleiben.

Nur ungerne vergleiche ich mich mit einem Vertreter des gemeinen Katzenvolks, tatsächlich ähnelt mein Name jedoch dem des berühmten, dicken Kater Karlo aus Mickeys Welt und die schwarzen Farbpunkte um meinen Fang muten an wie die Bartstoppeln des Entenhausener Verbrechers. Im direkten Übeltätervergleich verblassen meine Missetaten jedoch zu geringfügigen Ordnungswidrigkeiten. Auf lautlosen Pfoten schleiche ich mich geduckt in Border Collie-Manier an und stehle mit charmanter List den Vierbeinern meiner Umgebung die Herzen. Das bereitet mir diebische Freude und macht tierisch Spaß.

Es hat also unter den großen Jaultalenten der Menschenwelt diesen einen, ganz besonderen namens Frankie gegeben, der so wie ich sehr stolz darauf war, immer seines Weges gegangen zu sein. Mein hübsches Frauchen verdient unsere Futterbrocken zwar ebenfalls mit großer, rhythmischer Geräuschentwicklung -sie trötet seit Jahr und Tag in so ein glänzendes Saxding-, leider laufen ihr die Meutegroupies aber nicht ganz so zahlreich hinterher wie damals diesem Frankietypen. Dafür konnte sie sich schon immer auf mich verlassen und darauf, dass ich mich intensiv um das große Hundebusiness kümmere: Schnüffeln, markieren und dickköpfige Dudes in ihre Schranken verweisen. Außerdem habe ich natürlich als ganz große Leidenschaft noch das ausdauernde Laufen und Hüten. Die Kreise, die ich regelmäßig ziehe werden zwar von Tag zu Tag kleiner, aber wenn ich gemeinsam mit Fräulein Emma auf den Feldern surfe, dann bin ich hundsglücklich und es ist fast alles so wie früher. Früher in den guten, alten Zeiten.

Auch wenn meine Augen sich langsam trüben, bleibt mein Blick auf diese Welt glasklar. Ich habe viel erlebt und gesehen und als Urgestein kommen mir in der modernen Hundewelt immer noch wichtige Aufgaben zu. Zum Beispiel haben die Grünschnäbel, äh -schnauzen, ja sowas von verlernt, vernünftig miteinander zu kommunizieren. Dann wird es notwendig, dass ein souveräner Graurücken Ansagen macht, sich einmischt und notfalls auch mal ein Machtwort bellt.

Eines Tages, wenn meine Zeit gekommen ist und der große, mächtige Hundegott mich zu sich auf die himmlische Hundewiese und an seinen sich niemals leerenden Fressnapf ruft, werde ich auf diese Welt blicken und ich werde wissen: Es war gut, denn I did it Carlitos way.

#amGartenzaun #eLearning #zergeln

Hundezähmen leicht gemacht- „Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann“, wusste schon der berühmte Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau.

Spielen sorgt für körperliche und geistige Auslastung, stärkt die Bindung und fördert das Vertrauen zwischen Dir und Deinem Vierbeiner. Ein entspanntes Spiel ist gekennzeichnet von Rollenwechseln, dem Fehlen ernsthafter Endhandlungen und einer guten Portion Unbefangenheit und Spaß an der Freude. Stelle Spielregeln auf, beachte rassespezifische Merkmale sowie individuelle Wesenszüge Deiner Hundepersönlichkeit und schon kann es losgehen:

Nimm eine leicht seitliche Position auf Augenhöhe Deines Hundes ein, um die Halswirbelsäule Deines Hundes bei Zieh- bzw. Zergelspielen zu schonen und führe die Bewegungen nicht ruckartig nach oben, sondern sanft parallel zum Boden oder mit Tendenz nach unten aus. Das Wort Dominanz ist -wie so häufig- auch hier fehl am Platz und Du vergibst Dir nichts, das Objekt der Begierde gelegentlich an Deinen Hund „verloren zu geben“. Übe auch das Ausgeben von Gegenständen durch Tauschen, denn je besser die Abgabe und das Unterbrechen des Spiels funktionieren, desto ausgelassener kann getobt werden. Immer das Energiethermometer im Auge behalten und wird es doch mal zu wild, unterbrich das Spiel freundlich, aber bestimmt.

Hund will nicht spielen? -Denke über folgende, mögliche Ursachen nach:

• Ist Dein Hund ein vorsichtiger Typ oder ist Deine Kommunikation unklar?

• Entspricht Spielen überhaupt dem aktuellen Bedürfnis Deines Hundes?

• Hund gesund oder gibt es hier möglicherweise Baustellen?

• Spielen nie gelernt oder verlernt? -Animiere Deine Fellnase zum Mitmachen. Lauern, Hetzen und Zergeln sind Sequenzen aus dem Jagdverhalten und auch in Deinem Hund steckt ein Jäger.

Und jetzt Vorderkörpertiefstellung einnehmen, Spielgesicht aufsetzen und mega viel Spaß beim Kräftemessen nach Hundeart!

#amGartenzaun #Info #ERÖFFNUNG

"Yesterday is history, tomorrow is a mystery, today is a gift,

thats why it is called the present." (Kung Fu Panda)

Am TAG DES HUNDES, am 07. Juni 2020 heißt es „Vorhang auf!“ für hashtag#hund und unsere kleine GROßE Hundewelt. Dreht sich bei Dir auch 24/7 alles rund um den Hund? Bei uns auf alle Felle, ups, Fälle und deshalb haben wir auch den besonderen Hashtag im Namen. In unserem Onlineshop wollen wir Schönes und Außergewöhnliches für Hundemenschen und ihre Vierbeiner an einem Ort vereinen. Nach Monaten der Planung, Überarbeitung und Vorbereitung sind wir stolz wie Bolle, endlich online zu gehen und Dir unsere ganz besonderen Produkte vorzustellen. Für die Zukunft haben wir noch viele Pläne und vor allem jede Menge tolle Hundesachen in der Pipeline. Wir freuen uns darauf und alle Augen- und Nasentiere dürfen gespannt sein.

#amGartenzaun #Info

Was geht, was gibt`s Neues? -Der Onlineshop von hashtag#hund ist seit 29. Juni 2020 online! Und damit auch unser Blog #amGartenzaun mit Lernen, Infos & Unterhaltung rund um den Hund. In Kürze wird es außerdem noch eine spannende und informative Podcastreihe geben, aber wir wollen nicht zu viel verraten... :-)